FAQ
Was bietet die nicht-invasive Diagnostik?
Die nicht-invasive Diagnostik ist sowohl für Patienten als auch für Behandelnde sicher. Da kein Blut entnommen wird, besteht kein Risiko einer versehentlichen Infektion durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten. Das nicht-invasive Screening kann zentrale Homöostase-Indikatoren erfassen: Blutbild und biochemische Parameter, Elektrolyte, Glukose, Cholesterin, Hämodynamik und Kardiomechanik (EKG), Blutdruck, Blutfluss zu inneren Organen und Sauerstoffsättigung — insgesamt mehr als 100 Gesundheitsparameter. Nach der Untersuchung werden Patientendaten im System gespeichert und können bei Bedarf und mit Einwilligung des Patienten in ein Klinik- oder Krankenhaus-CRM hochgeladen werden, damit andere Fachärzte sie prüfen können.
Worauf basiert die Technologie der nicht-invasiven Diagnostik?
Die Technologie misst, wie der Körper die autonome Nervenaktivität als Reaktion auf kontrollierte Umweltreize anpasst und wie diese Aktivität mit Stoffwechselprozessen zusammenhängt. Die Körpertemperatur — die sich unter äußeren und inneren Einflüssen verändert — ist ein zentraler Indikator. Die Temperatur an fünf definierten Messpunkten wird zusammen mit Herzfrequenz, Atemfrequenz und individuellen physiologischen Daten (Gewicht, Alter, Geschlecht) über 6–12 Minuten von einem künstlichen neuronalen Netz analysiert. Der vollständige Algorithmus läuft in der USPIH(R)-Software. Hochpräzise digitale Sensoren erfassen Temperaturwerte. Das neuronale Netz leitet bis zu 135 medizinische Indikatoren ab, die im Ergebnisbericht in internationalen Einheiten (SI oder SGS) dargestellt werden.
Für wen und wann kann die nicht-invasive Diagnostik verordnet werden?
Das nicht-invasive Screening eignet sich hervorragend für Erstuntersuchungen, routinemäßige klinische Check-ups, die laufende Überwachung chronischer Erkrankungen sowie regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen am Arbeitsplatz.
Welche Einschränkungen gelten für Patienten?
Der Patient muss über 18 Jahre alt sein. DeepScan darf nicht in der Pädiatrie, bei kritischen oder Notfallsituationen, auf Intensivstationen oder bei Patienten nach Chemo- oder Strahlentherapie, nach Bluttransfusion oder bei Patienten mit Typ-I-Diabetes oder akuter Nierenerkrankung eingesetzt werden.
Ist eine besondere Schulung des Personals für die ordnungsgemäße Durchführung der Untersuchung erforderlich?
Ja. Wir empfehlen Folgendes: (1) Messungen dürfen von Pflegekräften oder Rettungsdienstmitarbeitern durchgeführt werden, die einen Schulungskurs absolviert haben; (2) die Interpretation der Ergebnisse sollte ausschließlich durch qualifizierte Ärzte erfolgen.




